Am Freitag verließ ich dann leider meine netten Gasteltern. Ich hatte mich bei ihnen wirklich wohl gefühlt und es war komisch, schon wieder Abschied nehmen zu müssen. Aber als ich im Zug saß, war der Abschiedsschmerz schon fast wieder vergessen, denn ich war auf dem Weg nach Borlänge. Ja Borlänge, die Heimat meiner Lieblingsmusiker. Die Heimat von Mando Diao und Sugarplum Fairy. Es war schon etwas komisch, diese Stadt zu bereisen. Seitdem ich 2007 Mando Diao und kurze Zeit später Sugarplum Fan wurde, wollte ich ihre Heimatstadt sehen und nun war es also so weit.
Mein Hotel hatte ich relativ schnell gefunden. Nebenan befand sich ein Restaurant namens "Broken Dreams", welches Carl Norén im Indie Travel Guide empfiehlt. Nachdem ich im Hotel eingecheckt hatte, ging es also direkt los in die Innenstadt. Und ich war gleich von der Atmosphäre überrascht. Hatte Gustaf Norén nicht Borlänge immer als gefährlich und absolut hässlich beschrieben? Ich sah etwas anderes. Ich sah eine schöne (Innen-)Stadt voller gutgelaunter Menschen und viel Musik. Das erste was ich sah war das Brage-Hotel, in dem früher die Hurricane Bar stattfand. Ausserdem befindet sich dort drin das S1 und den Musikclub Bolanche, wo Sugarplum Fairy schon so einige Auftritte hatten. Leider hatter dieser aber Sommerpause. Ich zog also weiter durch die Stadt und stand schließlich vor dem Peace and Love Café, wo Carl seinen ersten Solo-Auftritt hatte. Da hab ich mich dann erstmal reingesetzt und ein Sandwich gegessen. ;) Nachdem ich noch ein wenig durch die Gassen schlenderte, ging ich danach zum Einkaufszentrum Kupolen und kaufte ein wenig ein.
Am Samstag kaufte ich erst zwei CDs und machte mich dann auf den Weg in den Stadtteil Romme, auf der Suche nach Mandos Torpet, also ihrem ersten Proberaum. Nach einem langen Fußmarsch fand ich dann auch dieses süße kleine Häuschen! Das war wirklich cool!
Anschließend fuhr ich in den Stadtteil, in dem die Noréns aufwuchsen. Auf dem Weg dorthin sah ich auch viele weniger schöne Gebäude und Häuser. Also hatte Gustaf teilweise schon recht. In seinem Heimatstadtteil wurde es dann aber wieder sehr schön.
Dann hatte ich auch schon so gut wie alles von Borlänge gesehen. Am nächsten Morgen ging es bei einer sehr anstrengenden Zugfahrt wieder Richtund Heimat. Hej da Sverige!


Das Peace and Love Café

In dem Gebäude war die Hurricane Bar

Schönes Haus in Romme

Landschaft in Romme

Mando Diaos Torpet